Frontaler Freiheitskampf

Es regt sich Widerstand gegen den aufgeblasenen Staat, das Libertariat verteidigt persönliches Eigentum und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten. Es geht um das Recht auf die eigene Freiheit, die nur dann dort aufhört, wo die des anderen anfängt, wenn einer stark genug ist, die seine zu verteidigen. Ausgerechnet mit der eigenen Überlegenheit wird die Machtausübung legitimiert, wer unterliegt, hat nicht genug getan, zu wenig gekämpft oder einfach nicht mehr gewollt. Frontaler Freiheitskampf weiterlesen

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Der Winter kommt

Rechtzeitig vor der hibernalen Futterknappheit legen Nagetiere sich bekanntlich einen Vorrat an. Der Homo sapiens aber lebt auch von Knacknüssen, Gedankensamen und Informationskernen, als alltägliche Bezugsquelle nutzt er mediale Angebote. Nun droht den geistig Hungrigen eine Versorgungskrise, weil ihre Informationslieferanten entweder selbst gefressen werden oder mangels eigener Beute verhungern müssen: Der Winter kommt weiterlesen

Jenseits von Feminismus

Emanze ist ein Schimpfwort, keine Frage, überhaupt gilt der Feminismus ganz allgemein als grusig gestrig. Wer sich zu Frauenrechten äussert, macht sich des Gender-Mainstreamings verdächtig, allein der Begriff verrät die Schwere des Vergehens. Von den Themen Lohndiskriminierung und Chancengleichheit sollte man – insbesondere als Frau – die Finger lassen, an Quoten nicht einmal im Ansatz denken. Jenseits von Feminismus weiterlesen

Aufrüsten für den Frieden?

Anfang Juli beschlossen die Vereinten Nationen ein Verbot von Atomwaffen. Weit über hundert Länder werden sie nie mehr entwickeln, herstellen, anschaffen, besitzen oder lagern. Nicht unterzeichnet haben den Vertrag allerdings ausgerechnet jene Staaten, welche diese bereits entwickeln, herstellen, anschaffen, besitzen oder lagern. Seit der ersten Atombombe geht es um Abschreckung zur Friedenssicherung, Aufrüsten für den Frieden? weiterlesen

Jeder gegen alle

Trotz der Sehnsucht nach dem grossen Miteinander, schätzt der Mensch im Kleinen seine Grenzen. Wir spielen gerne hier gegen dort, wollen in weissen jene in schwarzen Leibchen besiegen und fühlen uns mit den einen vereingt gegen die wie auch immer andersgearteten anderen. Seit jeher gab es Gräben und lagen Welten zwischen Nord und Süd, Ost und West oder Stadt und Land. Jeder gegen alle weiterlesen

Destruktion der Aufklärung

Das goldversessene Trumpelstilzchen wutbürgert in Grossbuchstaben über Fakenews, ist selbst deren produktivste Quelle, abgesehen von den wenigen Titeln seines Vertrauens. Leicht geht der Überblick verloren im Dschungel der alternativen Fakten, subjektiven Wahrheiten und objektiven Lügen. Humor war immer schon ein wirksames Mittel gegen Ohnmacht, Destruktion der Aufklärung weiterlesen

Kampf um den Dorfbrunnen

In einer Demokratie vermitteln Medienschaffende zwischen Bürger und Staat, am Dorfbrunnen werden die Themen besprochen, die zur Meinungsbildung beitragen. Weil man damit kaum mehr Geld verdienen kann, vermeiden es viele Medienhäuser, noch allzu viel in ihre alten Borne zu investieren. Sie trocknen aus und fallen auseinander. Noch schlimmer ist, wenn einseitig oder falsch informiert wird, Kampf um den Dorfbrunnen weiterlesen

Howgh!

Im Winnetou-Weihnachtsdreiteiler blickt Ende 2016 ein schwacher weisser Mann zu einer weisen roten Frau auf: solch politisch korrektgeträumte Heldendekonstruktion ist wahrlich eine geschichtsklitternde Ungeheuerlichkeit! Übel könnte es einem werden von all dem Gendertrash und Toleranzgeschwurbel, linkische Zensurversuche gegen richtige Meinungen, das Geschwafel abgehobener Linkspolitiker, Howgh! weiterlesen

Wahlbauchweh

Seit Trumps Triumph übt die politische Elite kleinlaut leise Selbstkritik, umso ostentativer betreibt die Medienwelt ihre Nabelschau. Aus alten Erkenntnissen und populären Erklärungen werden scheinbar neue Einsichten ruminiert. Die klassischen Medienhäuser haben ihren Einfluss auf die Meinungsbildung in der Gesellschaft verloren, Wahlbauchweh weiterlesen

Abgehängt und eingespannt

Er hat die Abgehängten abgeholt und eingespannt: Donald Trump. Während die einen editorial von aufgeführten Freudentänzen berichteten, beschrieben andere das Wahlergebnis als Albtraum mit bösem Erwachen. Zu ihnen gehören auch viele Medienschaffende, die sich nach der Entscheidung ihrerseits abgehängt fühlten und mit reichlich Selbstkritik trösteten. Abgehängt und eingespannt weiterlesen