Buch: Weiberzeit (2012)

Weiberzeit. In Zukunft gemeinsam.
ISBN: 978-3-8423-9167-3

Der Mann jagt Mammuts. Auch im Büro. Er hat einen Tunnelblick. Vor allem zu Hause. Er ist verzweifelt. Sie ist verzweifelt. Retten wird beide nur das Vollweib, weil sie den König in ihm sieht. Hand in Hand und auf Augenhöhe werden wir gemeinsam zu Hause glücklich, im Büro erfolgreich und überall Bewohner einer besseren Welt.
Ein inspirierender und amüsanter Spaziergang von Frosch und Vogel durch den Alltag. Geschenkte Zeit für einen Ausflug in die uns ständig umgebende Gegenwart, deren offensichtliche Antworten wir vor lauter Hier und Jetzt oft überhören. Am Ende sieht man schärfer, hört man mehr und weiss, wie das Vollweib einen Mann zum König macht.

Weiberzeit lesenausleihen oder kaufen: erhältlich in Buchhandlungen, im Online-Handel oder als E-Book (z.B. Kindle-Edition oder iBook).

Von der Finanzkrise zum Ruf nach Frauenquoten:
Zeit für mehr Weiberwirtschaft!
Um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu lösen plädiert Johanna Angele für ein echtes Miteinander von Mann und Frau. Ihr Buch „Weiberzeit“ ist interessant, informativ und trotz aller Ernsthaftigkeit stets heiter und erfrischend amüsant. Mit viel Witz und Augenzwinkern, Sprachgewandtheit und einem grossen Schatz an Erfahrungen ist das Buch ein perfekter Begleiter für lange Winterabende.

Ein Mann steht verzweifelt am offenen Kühlschrank. Trotz weiblicher Zusicherung sieht er beim besten Willen weit und breit kein Buttermödeli. Praktisch veranlagt, wie der mammutjagende Mann nun einmal ist, fragt er sich, warum die Butter nicht automatisch ersetzt wird, wenn sie offensichtlich aufgebraucht ist. Warum verlieren sich eigentlich ständig Lebensmittel in den unendlichen Weiten eines Kühlschranks? Weil sie sich gerade mit den Socken aus dem Wäschetrockner zum heimlichen Kaffeeklatsch treffen, und zwar im Dunkeln des männlichen Tunnelblicks. Dies jedenfalls ist die Vermutung von Johanna Angele, deren Buch „Weiberzeit“ im Oktober 2012 erschienen ist. Es ist ein beeindruckendes Buch mit hohem Tempo und erstaunlicher Dichte.

Modernes Management: gemischtes Doppel
Im Management gelten gemischte Teams als Erfolgsgarantie, und Männer fordern längst auch ein Gleichgewicht an Rechten und Pflichten. Das ist gut, denn nur so können sich Frauen und Männer auf Augenhöhe gegenüber treten und die Probleme gemeinsam anpacken. Doch noch ist das nicht überall Realität. Zusammen Lösungen finden kann nur, wer auch die Sicht des andern verstehen will. „Weiberzeit“ betrachtet die Probleme aus vielen Perspektiven und regt auf unterhaltsame Weise dazu an, sich nicht gegeneinander in Streitgesprächen über Probleme und Schuldige zu verlieren, sondern im Miteinander geeignete Lösungen zu finden und umzusetzen. Das gilt nicht nur für Männer und Frauen, sondern überhaupt für alle gemischten Teams – zu Hause genauso wie im Geschäftsalltag. Jedes Kapitel im Buch schliesst deshalb mit möglichen Handlungsalternativen, die auf gemeinsamem Tun aufbauen, ganz im Sinne eines diversifizierten Teams.

Humor und Scharfsinn
Das Buch verwöhnt einen mit pointiertem Humor und scharfsinniger Beobachtungsgabe. Das breite Allgemeinwissen sorgt nebst ernsthaften und philosophischen Gedanken stets für unterhaltende Überraschungen. Bekannte Sachverhalte setzt die Autorin in einen neuen Kontext. So beschert sie ihren Lesern immer wieder neue Perspektiven und bislang unbekannte Einblicke. Johanna Angele nimmt uns mit ins morgendliche Pendelgedränge, ins Büro und abends wieder heim ins ganz Private. So wird man Zeuge eines Alltags, den man selbst aus eigener Erfahrung durchaus kennen mag, aber in diesem Licht womöglich so noch nie gesehen hat. Immer wieder begegnet man der Kugel. Im Chefbüro spielt einer mit Walnüssen, man schliesst Bekanntschaft mit Finanz- und Immobilienblasen und findet sich wieder als Beobachter eines gut einsehbaren Hauses, in dem sich riesige Luftballons befinden. „Weiberzeit“ fasziniert mit seiner bildhaften Sprache, erfrischenden Sprachspielereien und einem Witz, der den Leser selbst über heftige Alltagsärgernisse lachen lässt.

Abwechslungsreicher Spaziergang
Der Leser spaziert durch einen Park von amüsanten Geschichten und aufschlussreichen Fakten. Man wandert durch Alices Wunderland und begegnet im Schlaraffenland jenen, die das Geld im Schlaf verdienen. Gestärkt mit Erfahrungen und Erkenntnissen aus Vergangenheit und Gegenwart führt der Weg dank mehr Schwingsport und der Begegnung mit dem Sennentuntschi in eine viel versprechende Zukunft. „Weiberzeit“ ist wie ein gewaltiges Konzert, das noch Stunden danach im Kopf weiterklingt und die Emotionen aufrecht erhält. Man staunt, lacht, lernt, erkennt und fühlt sich verstanden. Was man liest, gibt zu denken, es ist philosophisch, kritisch, und politisch, aber auch versöhnlich und voller Hoffnung und Engagement. Danach sieht er die Frau und sie den Mann durchaus in einem andern Licht. „Weiberzeit“ ist eine Bereicherung für so manches Gespräch, Ehepaare diskutieren angeregt am Mittagstisch oder mit Freunden beim gemeinsamen Fondueabend. Man möchte gern sofort damit beginnen, das eine oder andere nun anders anzugehen. Fast schon etwas verzweifelt fragt man sich mit zunehmend schmaler werdendem Seitenbündel gegen Ende des Buches – was mache ich danach? Wer gerne liest, findet in der Quellenliste am Schluss wertvolle Lesetipps von Faust bis Tschechov sowie zahlreiche Hinweise auf Artikel, die zu Unrecht längst im Altpapier gelandet sind.

Leserfeedback
Ich bin sehr beeindruckt. Was die Autorin in ihrem Buch an philosophischen Gedanken, Lebensweisheiten und Erfahrungen aufzeigt, ist einmalig. Es liest sich dank den amüsanten und treffenden Metaphern und erfrischenden Sprachspielereien sehr leicht.
Unglaublich, wie die Autorin Dinge in Worte kleiden und klar machen kann, von denen man nur eine ungenaue Vorstellung hatte – ein wirklich einprägsames und lehrreiches Buch!
Ich habe mich schon nach der ersten Seite köstlich amüsiert. Buttermödeli und Mammut – einfach genial! Pointierter Humor gewürzt mit ausgeprägter Beobachtungsgabe, Scharfsinn und einem breiten Allgemeinwissen – das macht Lust auf mehr.
Weiberzeit ist Witz und Augenzwinkern, Sprachgewandtheit und ein unerschöpflicher Schatz an Erfahrungen.
Das Buch ist schlicht und einfach ein Fest! Interessant, informativ und heiter und immer zum Schmunzeln. Ich staune über all die Gedanken, die sich die Autorin zu diesem Thema gemacht hat, und wie sie diese so leichtfüssig formulieren kann.
Das Buch hat eine immense Faszination, der man sich nicht entziehen kann. Es ist wie nach einem gewaltigen Konzert, das noch Stunden danach im Kopf weiterklingt und die Emotionen aufrecht erhält.
Man staunt, lacht, lernt, erkennt, schmunzelt. Was man liest, gibt zu denken und man erkennt sich und andere wieder. Philosophisch, kritisch, politisch, flüssig geschrieben – ein kurzweiliges und lohnendes Lesevergnügen!
Das Buch regt zum Nachdenken an, man wird als Frau eingeladen, den Mann einmal mit etwas Abstand zu betrachten und zu versuchen, dieses Wesen zu verstehen. Eine Reise, die einen auf faszinierende Weise in Bann zieht.
„Weiberzeit“ regt zu Diskussionen am Familientisch an, mit Kindern, unter Freunden und im Geschäft mit Kolleginnen.

Aus dem Inhalt
Der Legende nach haben einst erzürnte Götter das Menschengeschlecht geschwächt, indem sie jeden Menschen in zwei Hälften teilten. Aus dem Paradies vertrieben, taumeln wir seitdem von einer Krise zur nächsten. Dennoch spielen wir unseren offensichtlichsten Trumpf nicht aus: das Potential der Frauen! Nach Jahrhunderten kräftezehrender Männerepochen muss die Männlichkeit gerettet werden. Wenn wir überleben wollen, ist es höchste Zeit, uns ans Vollweib zu erinnern und die Frauen endlich in die Pflicht zu nehmen. Es ist Weiberzeit! Männer jagen Mammuts, auch im Büro. Frauen sollten es ihnen nicht gleich tun, sondern ihre Klugheit und Weisheit darauf verwenden, aus den lädierten und müden Männern wieder verantwortliche Könige, siegreiche Krieger, wissende Zauberer und vor allem einfühlsame Liebhaber zu machen. Statt dem Märchenprinzen hinterher zu trauern gilt es selbst aufs Pferd zu steigen und mit Pauken und Trompeten in den Kampf zu reiten. Frauen, rettet die Männer! Zu eurem eigenen Wohl, aber vor allem, weil Frauen die Welt tatsächlich ändern können. Indem wir uns wieder liebevoll und ebenbürtig in die Augen schauen, gelingt uns die Wiedervereinigung zum Kugelmenschen. Gemeinsam haben wir die Kraft, die Fähigkeiten und die Lust, uns das Paradies erneut zu schaffen.

Themen und Kapitel

1 MONDAUFGANG

Worum es in Weiberzeit geht: die Wiedergeburt des dritten Geschlechts vom Mond.
Aristophanes erzählt Sokrates und Phaidros die Geschichte der Kugelmenschen: einst gab es drei Geschlechter, ein männliches, das von der Sonne stammte, ein weibliches von der Erde, und eins vom Mond, das beides war, männlich und weiblich. Dieses dritte Geschlecht war kugelrund, hatte vier Hände und zwei Gesichter.

2 WEIBERWIRTSCHAFT
Meinen Sie, Sie schaffen das? – Markteintrittsbarrieren – Ausgefischt – Stillstand – Neue Männer braucht das Land

Weil noch immer zu viele Frauen am Herd stehen, fehlen sie uns in der Wirtschaft. Die Männerwirtschaft ist passé, die Damen werden dringend gebraucht, denn es ist höchste Zeit für mehr Weiberwirtschaft!
Noch sind wir weit entfernt von einer Weiberwirtschaft, die wahrscheinlich auch nicht die bessere Alternative zur Männerwirtschaft wäre, aber für einen kritischen Blick in den Spiegel gute Dienste leisten kann. Noch immer zementieren weitverbreitete Rollenklischees und Vorurteile vermeintlich Bewährtes und verhindern, dass wir nicht nur kosmetisch Hand anlegen, sondern tatsächlich bahnbrechend Neues versuchen. Mit der visionären Weiberwirtschaftswelt vor Augen gelingt es uns vielleicht, die Fehler im gegenwärtigen System nicht nur zu erkennen, sondern sie auch zu beheben.

3 DAS MEDEA-GEN
Wirtschaft und Soziales – Elternkonflikte – Blasenbildung und Schaumschlägerei – Denkfehler – Alice im Schlaraffenland – Weiberwunderland – Strubbelpeter und Schnatterliese – Wirtschaftsdemokratie – Am Anfang steht die Wende – Alternativen

Spätestens nach all den Finanz- und Wirtschaftskrisen wissen wir: für Wachstum um jeden Preis bezahlen wir einen viel zu hohen ebensolchen. Ein Spaziergang ins Weiberwunderland der Wachstumsalternativen!
Das väterliche Gen begünstigt der besseren Überlebenschancen wegen möglichst grosse, schwere Nachkommen und nimmt dabei auch die Schwächung der mütterlichen Kräfte in Kauf. Das mütterliche Gen hingegen limitiert das Wachstum, um mit den Ressourcen haushälterisch umgehen zu können und die Energie auf mehrere Nachkommen verteilen zu können. Das Medea-Gen ist ein wachstumsregulierendes Gen, bei dem nur die mütterliche Kopie aktiv ist. Von der Natur können wir lernen, dass in der Entwicklung das männliche Prinzip des Durchsetzens wohl üblich ist, aber nicht unbedingt nachhaltig.

4 DAMENWAHL
Netzwerktechnik – Das Kind im Mann – Sekihan – Falsches Filet – Königsmacher – Schattenreiche – Meuterei – Liebhabereien – Halbzeit – König Artus‘ Tafelrunde

Frauen sehnen sich nach einem König, Krieger, Magier und Liebhaber, doch weil der Mann ein Kind bleibt, bleibt die Gleichberechtigung natürlich eine Utopie. Doch diesmal kann es Mama nicht alleine richten.
Herrschte auf der Welt Damenwahl, dann würden viele sich ganz andere Männer wünschen. Doch statt nach neuen zu schreien, täten sie gut daran, mit der Veränderung bei sich selbst zu beginnen. Wir brauchen keine neuen Männer, aber wir sollten sie so behandeln, wie wir es täten, wenn sie so wären, wie wir sie gerne hätten. Und das beginnt schon bei der Erziehung.

HÄNSEL UND GRETEL
Leistungsausweis – Sugo Bolognese – Einzelkämpfer – Königreich Schule – Expertenstreit um Huhn und Ei – Edelweiss und Sägemehl – Krönungsfeier

Das Übel liegt schon in der Wiege: statt kleine Kinder zu grossen Menschen zu erziehen, lassen wir schon lange zu, dass rundum lauter Prinzen zu veritablen Tyrannen heranwachsen. Die kommandieren uns dann natürlich herum.
Wie Hänsel und Gretel werden viele Kinder von ihren Eltern und Erziehern alleine im Wald zurückgelassen. Wir erwarten, dass sie die Hexe überwinden, dem Zuckerzeug widerstehen und ihren Weg zum Ziel von ganz alleine finden. Inmitten ihres eigenen Kampfes ums angenehme Überleben sind viele nicht mehr bereit, kostbare Zeit für ihre Kinder herzugeben.

6 GOLDVRENELI
Honigtöpfe – Traumprinzen – Frauenbilder – Konfuzius – Rumpelstilzchen – Treibgut – Gipfelkreuz

Wir trimmen schon die Kleinsten auf Schnäppchenjagt, Profitgier und eine Karriere in der Egoindustrie. Die moderne Mammutjagd hat immerzu Saison, da stehen wahre Werte dem Erfolg doch nur im Weg.
Schon Kinder verfallen wie schon ihre erwachsenen Vorbilder der Gier nach dem Goldvreneli. Auch Frauen haben dazu gelernt und leisten ihren Dienst ganz gerne, weil sich das für sie rentiert. Die Welt lässt sich nicht ändern, also geniessen wir, was wir haben, in der Hoffnung, morgen noch viel mehr zu kriegen.

7 WÜSTENMÜTTER
Heilige Einsiedelei – Urbane Einöde – Frau Wahrheit – Heimunterhaltung – Unabhängigkeitserklärung – Inselparadies – Geschäftsfreunde

Wir sind eine Gesellschaft von lauter Eremiten geworden, vom permanenten Einzelkampf um Macht ermüdet und erschöpft. Und der Kampf geht immer weiter.
Wüstenmütter sind Einsiedlerinnen. Alleine in der Eremitenklause werden wir jedoch weder produktiver schaffen noch den Kampf lange genug durchhalten, um zu überleben. Wer am Spiel um Geld und Macht nicht teilhaben kann oder es auch gar nicht will, der wird einsam. Erstaunlich ist, wie einsam letztlich aber auch die andern sind, jene die sich wahrhaft tüchtig bis zur Spitze durchgeangelt haben.

8 SENNENTUNTSCHI
Flöh Hatz und Weiber Tratz – Pygmalion auf Wyyssebode – Besenstils Rache – Geissenpeters Heidi – Freude am Bösen – Anima und die Tafelrunde

Mit Gewalt lässt sich vielleich das eine oder andere sofort erledigen, doch das Gerangel geht schon bald von neuem los. Was in uns verborgen liegt, ist die Ganzheitlichkeit des Selbst.
Das Sennentuntschi richtet zum Alpsommerende ein Gemetzel an. Wehrlos lassen wir sehr Ähnliches fast täglich zu und werden dabei schliesslich selbst zu Schlächtern. Das Gewissen reden wir uns damit rein, dass man nicht ändern kann, was immer schon so war. Doch das war es nicht, und muss es auch nicht länger sein. Anerkennt ein Mann die Frau als seinen Spiegel, in dem auch seine Stärken sichtbar werden, kann er nicht nur im Betrieb die Vorteile gemischter Teams lohnender nutzen. Umgekehrt muss das Weibervolk die ungenutzte Kraft der Männlichkeit entdecken.

9 RÜTTELWEIBER
Ohne Fleiss kein Preis – Ablass ist ein göttlich Betrügen – Viele Stimmen machen den Abt – Wer zuhört, versteht – Wo das Glück einmal einkehrt, da greift es leicht um sich – Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen

Uns sind die guten Taten oft zu mühsam, wir wählen gern den leichten Weg der widerstandslosen Anpassung. Es liegt in der Natur des Menschen, auch der Frauen, Verstand und Hände zu gebrauchen.
Die mythischen Rüttelweiber belohnten einst gute Taten und straften schlechte, ihnen waren sie nicht zu mühsam. „Solange Gott ein Mann ist, nicht ein Paar, kann das Leben einer Frau, laut Hanna, nur so bleiben, wie es heute ist, nämlich erbärmlich“, schreibt Max Frisch im Homo Faber. Vielleicht aber ist Gott weder ein Mann, noch eine Frau, sondern tatsächlich ein Paar: ein Kugelmensch, noch unversehrt.

10 LA PUCELLE
Jungfer – Heimchen – Emanze – Königin – Amazone – Fee – Geliebte – Weib – Eva – Lilith

Johanna von Orleans nannte sich selbst La Pucelle, die Jungfrau. Ihre leidenschaftliche Tatkraft ist heute mehr denn je gefragt! Doch stattdessen kehren die Frauen nach dem sich immer deutlicher abzeichnenden Scheitern der Emanzipation zurück an die Herde.
Solange Männer aber ihre Identitätskrise beklagen, Väter mit Abwesenheit glänzen und lieber in der weiten Welt nach Anerkennung suchen, müssen Frauen zwangsläufig weiterhin fürs Rechte sorgen. Den Klagen rund um die Verweiblichung von Schule und Erziehung sei entgegnet, dass das Weibervolk die maskuline Rolle weder anstrebt noch ausreichend ausfüllt. Die ebenbürtige Vereinigung der männlichen und weiblichen Eigenheiten und Talente, ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind zusammen mit der ungeheuren Vielfalt der irdischen Kulturen und des Ozeans an menschlichem Wissen unendlich viel mehr wert, als jeder Bodenschatz, der unsere Erde vielleicht noch in sich birgt.

 

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